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Noch immer Spaß an Zweirädern

Wenn Hans Tippenhauer in seine Werkzeugkiste greifen und sich die Hände schmutzig machen kann, ist er voll in seinem Element – auch nach 30 Jahren noch. Denn so lange besteht das gleichnamige Zweirad-Fachgeschäft mit Werkstatt.

„Wir wollten einfach nur unser Auskommen haben und hatten nie damit gerechnet, dass ich das Geschäft so gut entwickeln würde“, erinnert sich Gudrun Tippenhauer, die sich um Büro und Buchhaltung kümmert, an die Anfänge ihrer Selbstständigkeit 1982 im Hohenrenner Weg.

In den ehemaligen Räumen des Autohauses Hache widmete sich ihr Mann, der gelernter Kfz-Mechaniker ist, hauptsächlich der Reparatur von motorisierten Zweirädern (Roller, Mofas oder 80er Mopeds).

Das Sortiment an Fahrrädern, meist mit Nabenschaltung und drei Gängen, war zwar klein, bot aber damals schon vom Kinder- bis hin zum Rennrad die ganze Bandbreite. Da sich die Tippenhauers immer den Wünschen der Kunden und neuen Entwicklungen anpassten, wuchs ihr Sortiment ständig weiter. Entsprechend wurde es am Hohenrenner Weg zu eng, und „Tippenhauer Zweiräder“ zog 1990 an den heutigen Standort, Hellweg 1, um – kurioserweise wieder in die Räume, die zuvor vom Autohaus Hache genutzt wurden.

Auf der mit 700 Quadratmetern wesentlich größeren Fläche präsentieren sich allein in der Ausstellung inzwischen mehr als 300 Fahrräder für Groß und Klein und jeden Anspruch. Das Angebot reicht vom Cityrad über Trekking-, Cross- und Moutainbikes bis hin zur Profi-Rennmaschine und den E-Bikes, die sich zum Verkaufsschlager entwickelt haben.

Da Hans Tippenhauer schon immer großen Wert auf Qualität gelegt hat, stehen bei ihm Marken wie Hercules, Kettler, Giant, Stevens, die vsf Fahrradmanufaktur, Puky (Kinderräder) und bei Motorrollern Piaggio-Vespa (plus Service) im Vordergrund. Stark in Sachen Zubehör führt er Fahrradhelme, -anhänger, Kindersitze sowie Funktionsbekleidung und zudem Fitnessgeräte von Kettler. Rasenmäher (Verkauf und Service) bilden einen weiteren Schwerpunkt.

Ebenso umfassend ist der Service, der über das Montieren, Einstellen bis hin zum Ausliefern reicht. Am liebsten ist Hans Tippenhauer jedoch in der Werkstatt, in der er alles repariert, was zwei Räder hat. Selbst das heute nicht mehr alltägliche Einspeichen von Laufrädern ist für ihn kein Problem. Unterstütz wird er von Frido Worring, der seit zehn Jahren dabei ist.

Quelle: Blomberger-Anzeiger, Ausgabe 03/12 vom 14.03.2012

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